3 Tipps: der Winter kommt – Heizkosten niedrig halten!

Der Winter kommt jedes Jahr wieder und die meisten Menschen haben bereits ab dem Monat Oktober ihre Heizung eingeschaltet. Dabei sind vor allem Eigenheimbesitzer daran interessiert, dass die Heizkosten möglichst niedrig sind. Auch Mieter erfreuen sich darüber, wenn die Heizkosten nicht zu hoch sind, so sollte in jedem Fall darüber nachgedacht werden, wie die Heizkosten gesenkt werden können. Fakt ist, dass gerade Rohstoffe wie z.B. Öl oder auch Gas immer teurer werden, da sie einfach nur begrenzt vorhanden sind. Vielfach hängen die Heizkosten also von den Preisen der Rohstoffe ab und natürlich davon, wie ausgeprägt der Winter ist. Wenn es mehrere Wochen lang kalt ist und die Temperaturen unter -20°C fallen, laufen die Heizungen meist durch, so dass in jedem Fall mit einer hohen Heizkostenrechnung zu rechnen ist. Um die Heizkosten niedrig zu halten, sollte natürlich effizient geheizt werden und es ist wirklich wichtig, dass richtig gelüftet wird – mehr dazu in unseren 3 Tipps zum senken der Heizkosten im Winter

 

Tipp 1: Nicht 0 oder 100% heizen

Es macht absolut keinen Sinn, die Heizung entweder auf 5, oder gleich auf 0 einzustellen. In der Regel ist es ausreichend, wenn die Heizung auf z.B. 2,5 eingestellt ist und durchgehend eingeschaltet ist. Moderne Thermostate erkennen die Temperatur und regeln somit die Heizung. Wenn die Heizung komplett ausgeschaltet ist und dann am Abend eingeschaltet wird, führt dies sonst schnell dazu, dass mit sehr hohen Heizkosten zu rechnen ist, weil die Heizung einfach voll aufgedreht wird und lange geheizt wird, damit der Raum warm wird.

 

Heizkosten im Winter senken

Heizkosten im Winter senken


 

Tipp 2: Stoßlüften und nicht stundenlang das Fenster offen lassen

Es ist wichtig, dass immer mal wieder kurz gelüftet wird. Das so genannte Stoßlüften sorgt dafür, dass eine Menge frischer Luft in die Räume gelangt, allerdings der Raum selbst nicht zu sehr auskühlt. Auch morgens nach dem Aufstehen ist es wichtig, dass die Räume nicht zu lange auskühlen, bzw. das Fenster durchgehend geöffnet ist, weil sonst einfach zu viel Energie verloren geht und sehr viel nachgeheizt werden muss.

 

Tipp 3: Heizkörper im Haus oder in der Wohnung richtig entlüften!

Wenn die Heizkörper eine lange Zeit lang nicht genutzt wurden, ist es durchaus möglich, dass sehr viel Luft in ihnen gesammelt wurde. Oft wird dies bemerkt, in dem die Heizung nicht wirklich warm wird, oder indem die Heizung selbst komplett kalt bleibt. Mit der Hand kann außen am Heizkörper genau gefühlt werden, ob dieser gerade warm wird, oder ob es gar nicht mehr richtig funktioniert. Fakt ist, dass der Heizkörper in jedem Fall entlüftet werden sollte. Dazu ist ein kleiner Schlüssel notwendig, mit dem das Ventil am Ende aufgedreht wird und die Luft entweichen kann. Wichtig: am besten ein Stück Taschentuch davor halten und sofort wieder zudrehen, wenn Wasser aus der Heizung kommt – Vorsicht: das Wasser spritzt schon mal gerne gegen die weiße Tapete, was nicht schön aussieht.

Moderne Energiestandards und geringer Stromverbrauch – Neubaugebiete der Zukunft

Im Bereich der Energiestandards und auch der KfW Häuser kommt es nicht nur darauf an, dass z.B. der Stromverbrauch reduziert wird, sondern auch darauf, dass die Häuser selbst sehr wenig Energie brauchen, bzw. unter anderem sehr wenig Energie abgeben. Vielfach wird auch die Solarenergie, also die Energie der Sonne dafür genutzt, um das Haus ordentlich beheizten, oder zu belüften. So genannte Passivhäuser liegen voll im Trend und werden sehr gerne in Neubausiedlungen und anderen Immobiliengebilden errichtet. Wer sich hier clever anstellt und gewisse Planungen vollzieht hat sogar die Chance, dass er staatliche Förderungen erhält, so dass das Passivhaus, oder das Energiesparhaus besonders preiswert gekauft werden kann und besonders wenig an Energie verbraucht wird.

 

Neu Einfamilienhaussiedlungen mit alternativen Energien

Alternative Energieträger sind besonders beliebt und werden in der Zukunft immer gefragter sein. Vor allem der große Vorteil, dass mit ihnen nicht nur Energie, sondern auch jede Menge an Kosten gespart werden kann, trägt dazu bei, dass alternative Energieträger besonders gefragt sind und sich rasend schnell entwickeln. Wer sich die Entwicklung der hochwertigen Solarpanels anschaut, der wird feststellen, dass die Energieausbeute derzeit deutlich höher ist, als es noch vor 3 bis 5 Jahren der Fall gewesen ist. Gute Solarpanels können also aus der gleichen Menge an Sonneneinstrahlung deutlich mehr Strom oder Wärme für warmes Wasser erzeugen, als es noch in der jüngsten Vergangenheit der Fall gewesen ist. Somit reicht weniger Sonnenlicht aus, um ebenfalls gute Ergebnisse zu erzielen.

 

Häuser in Amsterdam

Häuser in Amsterdam


 

Passive Belüftung und moderne dreifach Fenster

Um Energie zu sparen werden immer mehr Häuser auf eine passive Belüftung und natürlich auch auf dreifach verglaste Fenster hin ausgestattet. Die dreifach verglasten Fenster tragen dazu bei, dass die Häuser besonders viel Energie sparen können und noch weniger Wärme durch die Fenster entweichen kann. Wer sich um die passive Belüftung kümmert, der sorgt dafür, dass das Haus immer gut belüftet ist, jedoch sehr wenig Energie z.B. durch das Öffnen der Fenster verloren gehen kann. Im Bereich passive Belüftung gibt es mehrere gute Ansätze, die dazu beitragen, dass Energie gespart werden kann.

Immobilien mit Solarenergie ausstatten – welche Alternativen habe ich?

Solarenergie ist eine praktische und vor allem aber auch sehr kostengünstige Möglichkeit, wie die Energie der Sonne genutzt werden kann und wie zum Beispiel sehr viel Strom produziert werden kann. Ebenfalls kann die Energie der Sonne genutzt werden, um zum Beispiel das Wasser im Haus zu heizen. Wer so genannte Solarkollektoren auf dem Dach befestigt, der wird schnell merken, dass mit diesen problemlos das Wasser zum Duschen und zum Baden auf eine ordentliche Temperatur geheizt werden kann. Dabei wird das Wasser durch eine Pumpe angetrieben durch den Solarkollektor geschoben und wird hier durch die Einstrahlung der Sonne erwärmt. Im Anschluss kann es direkt in die Badewanne, oder aber auch in die eigene Dusche geleitet werden, so dass z.B. ein kostenintensiver Durchlauferhitzer, oder andere teure Technik nicht notwendig ist.

 

Solarenergie zur Stromerzeugung – staatliche Förderung leider kaum noch vorhanden

Als die ersten Solarfirmen ihre Panels auf dem deutschen Markt angeboten haben, kam der Solarzug zum ersten Mal so richtig ins Rollen. Von Seiten der Regierung und von vielen Lokalen Verbänden, Gemeinden sowie von den Kommunen wurden attraktive Programme angeboten. Es wurden zum Beispiel Preise festgelegt, zu welchen Solarstrom abgekauft wurde, der mit der eigenen Anlage auf dem Dach erzeugt wurde. Die entsprechenden Subventionen sind heute jedoch so gut wie gar nicht mehr zu erhalten, so dass genau gerechnet werden muss, wann die Solaranlage noch genutzt wird und wie groß die Ersparnis ist. Auch sollte geschaut werden, ob zum Beispiel Kosten für die Instandsetzung, oder für wie Wartung der Solaranlage entstehen.

 

Solarenergie im Eigenheim

Solarenergie im Eigenheim


 

Solaranlage aufstellen – wo lohnt sich das überhaupt?

Prinzipiell lohnen sich Solaranlagen natürlich überall dort, wo ausreichend viel Sonne scheint und wo dadurch Strom erzeugt werden kann, oder einfach warmes Wasser produziert werden kann. Die Solaranlage kann perfekt auf dem eigenen Dach, oder auf dem Dach einer Garage installiert werden. Besonders rentabel ist sie zum Beispiel in der Stadt Freiburg, da die gesamte Region dafür bekannt ist, dass hier mit die meisten Sonnenstunden auftreten. Wer eine Solaranlage in südlichen Ländern, wie zum Beispiel in Italien, Spanien oder Portugal aufstellen möchte, kann natürlich noch besser Strom erzeugen.

Isolation bei älteren Häusern: Dach und Keller beachten

Auf der Suche nach einer gebrauchten Immobilie, wie einem Einfamilienhaus gibt es viele Fallstricke, die beachtet werden müssen. Grundsätzlich ist es möglich, dass die unterschiedlichsten Objekte zum Kauf angeboten werden. Häusern aus den 1960ern, aus den 1970er Jahren sowie Immobilien aus den 1980er Jahren sind zum Teil sehr unterschiedlich, da sie aus verschiedenen Materialien bestehen und natürlich auch aus dem einfachen Grund, dass sie zu unterschiedlichen Zeiten gebaut wurden und daher auch unterschiedlich alt sind. Der Zustand eines Hauses kann nicht alleine am Alter ausgemacht werden, sondern natürlich auch davon, wie das Haus gebaut wurde und mit welchen Materialien. Auch Sanierungsmaßnahmen müssen unbedingt berücksichtigt werden, wenn ein Haus gekauft wird, was dazu führen kann, dass ein Haus deutlich besser in Schuss ist, als es eigentlich auf dem ersten Blick wirkt.

Isolation in Keller und Dachstuhl – typische Schwachpunkte von gebrauchten Immobilien

Bei der Bewertung und der Besichtigung einer Immobilie sollte der erste Gang in jedem Fall in den Keller, oder aber auch unter das Dach gehen. Beide Bereiche sind kritisch und müssen ganz genau unter die Lupe genommen werden. Im Keller ist es von großer Wichtigkeit, dass dieser Trocken ist und keine feuchte Stelle gemessen werden kann. Simple Messgeräte zur Überprüfung der Feuchtigkeit im Keller kosten bereits weniger als 50 Euro und sind damit preiswerter als eine umfangreiche Kellersanierung, weil es nass und feucht ist. Zum Teil bedeutet dies nämlich, dass der Keller auch von Außen abgedichtet werden muss und erst einmal die komplette Erde um das Haus herum entfernt werden muss, um überhaupt an die Wand des Kellers zu gelangen und hier entsprechende Isolations- und Abdichtungsarbeiten durchführen zu können. Neben dem Keller ist es ebenfalls von großer Bedeutung, dass auch der Dachstuhl genau unter die Lupe genommen wird. Hier ist vor allem auf die Isolation zu achten, welche je nach Baujahr des Hauses unterschiedlich gut sein kann. Eine ordentliche Dämmung gibt es nicht in jedem Haus – gerade in Häusern aus den 1950er und 1960er Jahren sowie zum Teil in den 1970er Jahren gibt es unter Umständen gar keine Abdichtung und gar keine Isolation durch Dämmwolle, so dass die Dachpfannen einfach auf den Holzbalken liegen und Wärme problemlos entwichen kann.

Kosten für Isolation und Fenster durch Handwerker schätzen lassen

Bevor ein Haus gekauft wird ist es wichtig, die exakten Kosten für eine Renovierung schätzen zu lassen. Wer sich dazu entschließt, entsprechende Fenster auszuwechseln, da neue Fenster bereits über einen modernen Kunststoffrahmen mit einer Doppelverglasung verfügen, so ist es wichtig, vorher ein Angebot von Handwerkern einholen zu lassen, so dass genau vorhergesagt werden kann, wie teuer die Isolierungsmaßnahme wirklich wird und welche Kosten auf einen zukommen können.