News: Bleirohre im Haus – seit 1.12.2013 nicht mehr zulässig

Wer in seinem Haus, oder in seiner Wohnung alte Rohre aus Blei hat, musste diese bereits gegen Ende 2013 umrüsten. Fakt ist, dass seit dem 1. Dezember 2013 ein neuer Grenzwert für Blei im Trinkwasser gilt. Grund hierfür ist, dass Blei ein Gift für die Nerven ist und somit im Wasser des Haushalts vermieden werden sollte. Wer alte Rohre mit Blei im Haus liegen hat, kann ohne Probleme den zulässigen Grenzwert überschreiten und somit natürlich dazu beitragen, dass die eigene Gesundheit aufs Spiel gesetzt wird. Bereits seit über 40 Jahren dürfen Bleirohre nicht mehr verbaut werden, was jedoch nicht bedeutet, dass Blei nicht mehr vorhanden ist. Gerade alte und noch nicht modernisierte Häuser haben nicht gerade selten alte Bleirohre verbaut. Es ist wichtig, dass Blei unbedingt vermieden wird, denn es kann sich über das Trinkwasser im Körper anlagern und somit das Nervensystem stören. Nicht nur junge Menschen und Säuglinge sind dabei sehr gefährdet, sondern alle Menschen, die Trinkwasser zu sich nehmen, in dem eine Belastung durch Blei nachgewiesen werden kann. Kinder haben das Problem, dass der junge Körper deutlich einfacher das Blei aus dem Trinkwasser aufnimmt, als es bei Erwachsenen der Fall ist.

 




 

Erste Information über Blei Grenzwerte wurde bereits 2003 verbreitet

Bereits 2003 gab es erste Informationen darüber, dass die Werte des Bleis im Trinkwasser gesenkt werden müssen. Dabei wurden die Grenzwerte in Stufen weiter herabgesetzt, bis jetzt seit dem 1. Dezember 2013 lediglich 0,010mg an Blei je Liter Trinkwasser enthalten sein darf. Dieser neue und wichtige Grenzwert wird von den alten Rohren in jedem Fall überschritten, so dass diese in jedem Fall ausgetauscht werden sollten. Kunststoffrohre sind hier eine preisgünstige und gleichzeitig robuste Alternative. Seit dem 1. Dezember 2013 müssen auch Mieter durch ihren Vermieter schriftlich darüber informiert werden, wenn Bleirohre im Haus verlegt wurden. Dies gilt selbstverständlich auch dann, wenn die Rohre selbst den Grenzwert gar nicht überschreiten.

 




 

Wie erkenne ich Bleirohre? Gibt es Messgeräte?

Alte Bleirohre können in der Regel schon an ihrer Optik erkannt werden. Das leicht silbern, leicht graue Rohr ist wirklich mit dem bloßen Auge gut zu erkennen. Fakt ist jedoch auch, dass Bleirohre auch versteckt sein können und in der Wand liegen. Hier ist es wichtig, dass der Bleigehalt gemessen wird – zum Beispiel mit einem kostengünstigen Schnelltest, der ohne Probleme genutzt werden kann.